Luftdruck - oft missachtet

Information zu den Folgen falschen Luftdrucks bei Reise-Enduros und Straßenmotorrädern.
Folgende Daten zu den Auswirkungen zu geringen Reifenluftdrucks wurden der Juni/Juli-Ausgabe des von der Deutschen Verkehrswacht herausgegebenen Magazins "mobil und sicher" entnommen.

Die meisten Reifenschäden werden durch falschen Luftdruck verursacht oder verschlimmert. Zu geringer Luftdruck bedeutet eine übermäßige Erwärmung des Reifens durch verstärktes Walken im Betrieb, welche zur Zerstörung des Reifens führen kann. Außerdem beeinflußt der Luftdruck das Fahrverhalten des Motorrades wesentlich. Bei zu niedrigem Luftdruck wird das Fahrverhalten schwammig, das Fahrzeug lässt sich nicht mehr zielgenau steuern und das Bremsverhalten verschlechtert sich. Zu hoher Luftdruck verschlechtert den Fahrkomfort und verändert das Abriebbild des Reifens. Nach jedem Tanken oder einmal pro Woche sollte der Luftdruck geprüft und den Herstellerangaben entsprechend am kalten Reifen eingestellt werden. Bei Soziusbetrieb sollte der Druck um 0,2 bar erhöht werden.